Auf den folgenden Seiten habe ich meine Erfahrungen von meinen Radtouren niedergeschrieben und Berichte über wissenswertes rund ums Radfahren. Über Kommentare, Anregungen und Kritik freue ich mich natürlich auch.
Am nächsten Morgen fühlte ich mich schon besser. Ich merkte zwar meine Muskeln, aber im Allgemeinen hielt es sich in Grenzen. Mein Hintern tat nicht weh und meine Nerven waren wieder entspannt. Also Zelt zusammengepackt und ab zum Ostseeküstenradweg. Die Sonne lächelte mich an. Ein guter Tag zum Radfahren. Ich fühlte mich schon wie einer, der diese Touren schon lange macht...die Nacht hatte mir vielleicht zu viel Selbstvertrauen gegeben. An der Wismarer Bucht entlang fuhr ich nach Wismar. Ein schöne, historische Stadt, die man auf keinen Fall auslassen sollte. Die vielen Gründerzeit Bauten, gothischen Kirchen und der alte Hafen haben einen besonderen Charme. Am Hafen habe ich ein Fischbrötchen gefrühstück, damit ich für die weiteren Kilometer Kraft habe. An der Insel Poel und der Halbinsel Rerik vorbei war ich am späten Vormittag in Kühlungsborn angelangt. Auf mich machte dieser Ort eher den Eindruck, als wäre ich hier falsch am Platz. Die Mesnchen, die ich beim Vorbeifahren sah, waren ab 60 Jahren aufwärts. Also ein richtiger Kurort. Im Nachbarort Heiligendamm fand in ein paar tagen der G7 Gipfel statt. Alles war mit Absperrungen versehen und das Polizeiaufgebot war schon beachtlich. Ich überlegte für eine Sekunde, ob ich nicht eine Nacht im Grand hotel nächtigen sollte. Diesen Gedanken verwarf ich allerdings schnell, da ich einen Abenteuerurlaub machen wollte und mich zweitens die Mücken nerveten, die um mich herum schwirrten. Der Weg zu meinem Nachtlager auf dem Campingplatz in Börgerende war auch nicht mehr weit. Hier konnte ich in Ruhe mein Zelt aufbauen und meine Steaks, die ich im Supermarkt gekauft habe grillen. den Abend habe ich dann mit einem wunderschönen Sonnenuntergang am Meer beendet.