Auf den folgenden Seiten habe ich meine Erfahrungen von meinen Radtouren niedergeschrieben und Berichte über wissenswertes rund ums Radfahren. Über Kommentare, Anregungen und Kritik freue ich mich natürlich auch.
Juliusruh bis Kap Arkona:
Bis zum Kap Arkona (der nördlichen Sptize Rügens) waren es nur knappe 10 km. Bei herrlichem Sonnenschein machten wir uns auf dem Weg. Die Ernüchterung auf die erwartete Ausicht kam, als wir am Kap angekommen war. Der Aussichtspunkt war aufgrund von abgegangen Kreidefelsen gesperrt. Ab hier war nichts desto trotz ein großer Touristenandrang, der sich auf den nächsten 3 km entlang der Küste drängelte. auf dem kleinen Pfad, der sowohl Fußgänger, als auch Fahrradfahrer leitete war es nur erschwert möglich vorwärts zu kommen. Aber nach diesen 3 km hatten wir wieder freie Fahrt. Auch wenn der höchste Aussichtspunkt gesperrt war, lohnte sich Anfahrt, da man auch von den anderen Steilküsten Abschnitten eine wahnsinns Aussicht hatte.
Kap Arkona bis Schaprode:
Vom Kap führte ebenfalls ein schmaler Pfad, der nur einseitig mit dem Fahrrad zu befahren war (Entgegenkommende oder man selbst musste ausweichen) bis nach Nonnewitz. Die Küste bzw. das Wasser war nur durch einen kleinen Wald von uns getrennt.
Von Nonnewitz geht es wieder landeinwärts Richtung Wiek. Die Radwege sind hier gut ausgebaut und die Landschaft ist wirklich zu geniessen. Vorbei an kleinen See und an endlosen Feldern, auf denen wir viele Rehe und Kraniche gesehen haben, konnte man richtig die Seele baumeln lassen. Ab Wiek ging es dann entlang der Landstrasse weiter in richtung Wittower Fähre. Die Neben der Landstrasse gab es allerdings einen Fahrradweg, sodass man keine Gefahr ausgesetzt war.
Die Fähre in Wittow kostete für 2 Personen ca. 4,80 Euro inkl. Rädern und fuhr ca. 10 Minuten. Von hier aus hatten wir nur noch 10 km vor uns bis zu unserem Ziel in Schaprode.
Schaprode ist ein kleines, sehr nettes und gemütliches Fischerdorf mit dem Fähranleger nach Hiddensee. Der Campingplatz vorort war direkt am Wasser gelegen. Vom Campingplatz bis ins Dorf waren es gerade mal 5 Minuten zu Fuß. Hier haben wir in einem Restaurant am Ende des Hafens sehr lecker zu Abend gegessen. Die Kirche in mitten des Dorfes ist Abends wunderschön beleuchtet und gab diesem Dorf noch einen Pluspunkt für die Schönheit .