Auf den folgenden Seiten habe ich meine Erfahrungen von meinen Radtouren niedergeschrieben und Berichte über wissenswertes rund ums Radfahren. Über Kommentare, Anregungen und Kritik freue ich mich natürlich auch.
Es hatte in der Nacht nicht geregnet, also mussten wir auch nicht das Nachtlager wechseln. Ganz im Gegenteil es war strahlend blauer Himmel. Ein richtig schöner Tag, um weiter zu fahren. Wir frühstückten ausgiebig und packten unsere sieben sachen. Die Chefin des B&B fragte mich, wohin es gehen sollte und gab uns noch ein paar Tipps, was wir uns auf dem Weg unbedingt ansehen sollten.
Wenige Minuten hinter Jurbarkas merkte man, dass hier wohl mehr Fahrrad gefahren wird, bzw. das Aufkommen an Touristen wesentlich höher ist. Es gab vernünftige Fahrradwege, die Strassen waren in gutem Zustand, was will man mehr...
Wir waren nur ca. 100 km von der Ostsee entfernt, also sollten wir am Abend unser Zelt in Strandnähe aufbauen können.
Die Straßen führten durch kleine, nette Dörfer, in denen die Einwohner ihre Vorgärten auf "Vordermann" brachten oder an ihren Häusern arbeiteten. Die meisten von Ihnen grüßten sehr freundliche, schauten aber mit großen Augen hinter uns her, da sie wohl nie oder nur selten solch bepackte Fahrräder zu Gesicht bekamen.
Abends kamen wir in Silute an. Die Fahrt war im allgemeinen ok. Sicherlich, es gab auch hier ab und zu einige Kilometer Schotterpiste, aber das war zu ertragen. Wir haben einen schönen Platz gefunden, wo wir unser Zelt aufschlagen konnten und haben einen wunderschönen Sonnenuntergang genossen.